Wissen · 9. Juni 2026
Der Alexandritlaser: warum dieses eine Wort über Ihr Ergebnis entscheidet

Über kaum etwas an meinem Gerät werde ich so oft gefragt wie über dieses eine Wort, das viele schon einmal gehört, aber selten erklärt bekommen haben: Alexandrit. „Was ist das eigentlich, dieser Alexandritlaser – und warum reden alle davon?“ Also setze ich mich einmal in Ruhe hin und erkläre Ihnen, was diese Technik so besonders macht, worin sie sich von anderen Lasern unterscheidet und – das interessiert Sie ja am meisten – was sie für Ihr Ergebnis bedeutet.
Was den Alexandritlaser besonders macht
Ein Laser wirkt immer nur in genau einer Lichtfarbe, einer einzigen Wellenlänge. Beim Alexandritlaser sind das 755 Nanometer – und diese Zahl ist kein Zufall. Sie liegt ziemlich genau in dem Bereich, in dem das dunkle Pigment im Haar, das Melanin, Lichtenergie am gierigsten aufnimmt. Vereinfacht gesagt: Der Alexandrit spricht die Sprache Ihrer Haarwurzel besonders fließend. Die Energie läuft über das Pigment direkt nach unten und schaltet den Follikel dort ab, wo er sitzt.
Genau deshalb gilt der Alexandritlaser unter Fachleuten seit Jahren als „Goldstandard“ für helle bis mittlere Hauttypen mit dunklem Haar. Nicht, weil das Wort gut klingt, sondern weil kaum eine andere Technik so gezielt und so effizient an die Wurzel kommt.
Wie er sich von anderen Lasertypen unterscheidet
Auf dem Markt tummeln sich ein paar Begriffe, die gern durcheinandergeworfen werden. Hier ist meine ehrliche Einordnung, Technik für Technik:
- Diodenlaser (meist 808 Nanometer): ein solider Laser, der etwas tiefer geht als der Alexandrit. Er ist verbreitet, weil er günstiger in der Anschaffung ist – bei feinem, hellem Haar arbeitet er aber oft weniger gründlich und langsamer.
- Rubinlaser (694 Nanometer): der Urvater der Technik, heute kaum noch im Einsatz. Sehr langsam und nur für sehr helle Haut – vom Alexandrit längst überholt.
- IPL: gar kein Laser, sondern eine Blitzlampe mit breitem Lichtspektrum. Ein Teil trifft das Haar, der große Rest verpufft – schwächer, unpräziser, mehr Sitzungen. Dazu habe ich einen eigenen Artikel geschrieben.
- Nd:YAG (1064 Nanometer): kein Konkurrent, sondern der perfekte Partner. Diese Wellenlänge geht tiefer und ist auch für dunkle Haut sicher – mein Gerät kann beide, Alexandrit und Nd:YAG.
Der Unterschied ist also keine Haarspalterei. Welche Wellenlänge auf Ihre Haut und Ihr Haar trifft, entscheidet darüber, wie schnell, wie gründlich und wie sicher Ihre Behandlung läuft.
Was das für Ihr Ergebnis heißt
Jetzt zu dem Teil, der wirklich zählt. Weil der Alexandrit die Energie so präzise an die Wurzel bringt, sehen meine Kundinnen früh, dass etwas passiert – oft schon nach zwei, drei Sitzungen wird die behandelte Stelle sichtbar lichter und das nachwachsende Haar feiner. Bei den meisten sind wir nach sechs bis acht Sitzungen bei einer dauerhaften Reduktion von gut 80 bis 90 Prozent.
Dazu kommt das Tempo: Der Alexandrit arbeitet mit einem großen Behandlungsfeld und hoher Energie. Eine Achsel ist in wenigen Minuten fertig, große Flächen wie Beine gehen erstaunlich zügig. Ideal aufgehoben sind mit dem Alexandrit helle bis mittlere Hauttypen mit dunklem Haar. Und falls Ihre Haut dunkler ist: Dafür habe ich den Nd:YAG – so bleibt niemand außen vor.
Warum bei mir genau dieses Gerät steht
Mein Candela GentleMax Pro vereint beide Wellenlängen in einem medizinischen Gerät, dazu die Kühlung, die einen Sekundenbruchteil vor jedem Impuls die Hautoberfläche schützt. Candela ist in der Laser-Haarentfernung kein Newcomer, sondern eine der Marken, auf die Hautärztinnen und Kliniken weltweit setzen – und genau das war mir bei der Anschaffung wichtig. Ich wollte kein Gerät, mit dem man irgendwie Haare reduziert, sondern eines, mit dem ich Ihnen ehrlich gute, dauerhafte Ergebnisse versprechen kann.
Wenn Sie wissen möchten, ob der Alexandritlaser zu Ihrem Hauttyp passt, kommen Sie einfach zum kostenlosen Beratungsgespräch vorbei. Ein Blick auf Haut und Haar, ein Testimpuls, eine ehrliche Einschätzung – und Sie wissen, woran Sie sind.
Häufige Fragen
Was ist ein Alexandritlaser?
Ein Alexandritlaser ist ein medizinischer Laser mit einer Wellenlänge von 755 Nanometern. Diese liegt genau dort, wo das Pigment der Haarwurzel Lichtenergie besonders stark aufnimmt – dadurch erreicht er die Wurzel sehr gezielt und gilt als Goldstandard der dauerhaften Haarentfernung bei hellen bis mittleren Hauttypen mit dunklem Haar.
Was ist der Unterschied zwischen Alexandrit- und Diodenlaser?
Beide sind echte Laser. Der Alexandrit (755 nm) trifft das Haarpigment besonders effizient und arbeitet bei hellem bis mittlerem Hauttyp mit dunklem Haar oft schneller und gründlicher. Der Diodenlaser (meist 808 nm) geht etwas tiefer und ist günstiger in der Anschaffung, bei feinem Haar aber häufig weniger durchschlagend.
Für wen ist der Alexandritlaser geeignet?
Ideal für helle bis mittlere Hauttypen (Fitzpatrick I–III) mit dunklem Haar. Für dunklere Hauttypen kombiniere ich ihn mit dem Nd:YAG-Laser (1064 nm), der tiefer geht und auch dort sicher arbeitet – im Candela GentleMax Pro stecken beide Wellenlängen in einem Gerät.
Welche Ergebnisse bringt der Alexandritlaser?
Viele Kundinnen sehen schon nach zwei bis drei Sitzungen weniger und feineres Haar. Nach sechs bis acht Sitzungen erreichen die meisten eine dauerhafte Reduktion von 80 bis 90 Prozent, danach genügt meist eine Auffrischung etwa einmal im Jahr.
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