Praxis-Tipps · 18. Mai 2026
Vor Ihrer ersten Sitzung: alles, was Sie wissen müssen – und das meiste ist beruhigend wenig

Ich sehe es vielen an, wenn sie zum ersten Mal hereinkommen: ein bisschen aufgeregt, ein bisschen unsicher, ob sie etwas falsch gemacht haben. Meistens haben sie das nicht. Die Wahrheit ist, dass man für die erste Lasersitzung erstaunlich wenig vorbereiten muss – aber die paar Dinge, die zählen, zählen wirklich. Hier ist die Liste, die ich auch jeder nach der Terminbuchung mitgebe.
In den Wochen davor
Die wichtigste Regel fängt schon vier bis sechs Wochen vor dem Termin an: ab jetzt bitte nicht mehr zupfen, wachsen oder epilieren. Der Laser braucht die Haarwurzel als Ziel, und wenn die rausgerissen wurde, treffe ich nichts. Rasieren dürfen Sie dagegen, so oft Sie wollen – dabei bleibt die Wurzel ja drin.
Und die Sonne. Zwei Wochen vor dem Termin kein Solarium und keine intensive Sonne auf der Stelle, die wir behandeln. Gebräunte Haut steckt voller Pigment, und das streitet sich mit dem Pigment im Haar um die Energie. Selbstbräuner sollte komplett runter sein – sonst sieht die Haut für den Laser brauner aus, als sie ist.
Am Tag davor und am Termintag
So kommen Sie mir perfekt vorbereitet entgegen:
- Rasieren Sie die Stelle am Abend vorher gründlich – machen Sie es erst am Morgen, ist die Haut manchmal noch leicht gereizt.
- Bitte ohne Creme, Deo, Make-up oder Öl auf der Behandlungszone kommen. Solche Rückstände legen sich der Energie in den Weg.
- Ziehen Sie etwas Bequemes an, gerade bei Bikini oder Beinen ist das hinterher angenehmer.
- Frühstücken Sie ganz normal, Kaffee inklusive. Sie müssen nicht nüchtern sein, im Gegenteil.
- Bringen Sie beim ersten Mal etwas Zeit mit. Wir reden in Ruhe über Ihre Haut, Ihre Krankengeschichte, und ich stelle das Gerät auf Sie ein.
Was Sie mir unbedingt sagen sollten
Manches sehe ich Ihnen nicht an, und genau das brauche ich: lichtempfindlich machende Medikamente – etwa manche Antibiotika oder Aknemittel wie Isotretinoin –, eine Schwangerschaft, frische Tattoos auf der Stelle, Hauterkrankungen. Nichts davon ist ein Grund, sich zu schämen, und das meiste lässt sich mit ein bisschen Planung lösen. Aber ich muss es wissen. Genau dafür ist das Anamnesegespräch vor der ersten Sitzung da.
Und wenn Sie nervös sind: Sagen Sie es ruhig. Ich erkläre jeden Schritt, und den allerersten Impuls setze ich gern an eine kleine Teststelle, damit Sie spüren, was kommt. Fast immer höre ich danach denselben Satz – „Das war alles?“ – und dann ist die Anspannung weg.
Häufige Fragen
Muss ich mich vor der Laserbehandlung rasieren?
Ja, am besten am Abend vorher gründlich rasieren. So steckt die Energie in der Wurzel statt im Haar an der Oberfläche. Nur nicht zupfen, wachsen oder epilieren – der Laser braucht die Wurzel als Ziel.
Wie lange vor dem Termin darf ich nicht in die Sonne?
Etwa zwei Wochen vorher kein Solarium und keine intensive Sonne auf der zu behandelnden Stelle. Selbstbräuner sollte komplett verschwunden sein, sonst wirkt die Haut für den Laser brauner, als sie ist.
Was muss ich dem Studio vor der ersten Sitzung sagen?
Alles, was lichtempfindlich macht: bestimmte Medikamente wie manche Antibiotika oder Aknemittel, eine Schwangerschaft, frische Tattoos auf der Stelle oder Hauterkrankungen. Das gehört ins Anamnesegespräch und ist nichts, wofür man sich schämen muss.
Darf ich vor dem Termin Kaffee trinken oder geschminkt kommen?
Kaffee und ein normales Frühstück sind kein Problem, Sie müssen nicht nüchtern sein. Auf der Behandlungszone selbst sollten aber keine Creme, kein Deo, kein Make-up und kein Öl sein – solche Rückstände stören die Energie.
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